Aromaten-Special

Edmund Blume - Girl Smoking Pipe with Japanese Fan
Zwischen den Jahren machen wir mal ein kleine Special außer der Reihe. Denn heute geht es um Aromaten. Viele davon passen nun wirklich nicht so sehr zum Whisky, deshalb kamen die in den bisherigen Reviews nicht dran. Aber heute. Und dazu, etwas Kunst.

1. Vauen Auenland The Shire Morning Mixture

Hatte ich schon einige Male in der Pfeife. Als Proben und jetzt eine ganze Dose. Frucht + Vanille. Kann man machen, ist aber für mich ziemlicher Standard hebt sich meiner Meinung nach wenig von der Masse hab, gefühlt schon unter fünf Namen in der Pfeife gehabt.

Die Frucht kommt gut raus. Ob es jetzt Aprikose, Mirabelle oder Maracuja sein sollte, das kann man kaum genau definieren. Abbrand ist 1a. Süß und Fruchtig. Wenn ich mal Bock auf Nachtisch habe durchaus rauchbar.

2. Vauen 170 Jahre

Der Jubiläumsblend von Vauen wurde schon sehr kontrovers diskutiert. Rosmarin und Zitrone. Wirklich mal eine Neuerung.

Riecht wie Rasierwasser, kommt in der Pfeife aber nur sehr hintergründig durch. Erste Wahrnehmung ist das Vauen Hausaroma von Vanille und Creme. Dann etwas fast mentolische Rosmarinnote. Im Rauchverlauf kommt die Zitrone dann doch noch etwas nach. 



3. HU Darkwood Scenery

Habe ich nach dem ersten Rauchen zugemacht und vakuumiert. Dann zum Advent wieder rausgeholt. Bisher einige Füllungen gehabt. Ich kann den Tabak aber echt nur in homöopathischen Dosen rauchen. Irgendwas aus der Aromatisierung bekommt mir nicht. Diese finde ich wiederum sehr intensiv. Vielleicht lasse ich ihn noch etwas auslüften. 

Doch das Aroma an sich ist perfekte Weihnacht. Nelke, Pfefferkuchen. Sehr fein. Sehr lecker.
Gustave Courbet - Man with a pipe


4. Revierbrand

Meine zweite Dose von diesem Tabak. Wer mich kennt, der weiß was das heißt. Passiert sehr selten.

Ein sehr geiler Aromat, den es nur als Wollsdorf Hausmischung gibt. Gemacht von K&K. Aromatisiert mit Rotwein. Richtig süß und fruchtig. Die Raumnote ist ein echter Frauenschwarm. Nach dem Motto: DER riecht aber gut. 

Das Aroma hat am Ende mit Rotwein wenig am Hut. Könnte auch Erdbeer oder so sein. Gerade für den Sommer ein sehr angenehmer, sehr leichter Tabak. Hat mir schon als Anfänger gut gefallen. Aber an Tabakaroma hat man hier nichts.


5. Bentley Virginia Ruby

Ist auf meinem Titelbild vom Blog. Hatte wieder eine Probe vom Daniel Rockstroh bekommen. Guter Aromat. Die Vanille und Honig sehr präsent. Was ich bei Vanille extrem selten habe. Der Honig liefert eine angenehme Würze. Der Tabak kommt leicht im Hintergrund durch. Top Aromat. Sehr lecker.


6. Bentley Royal Gold

Einer der wenigen Vanille-Aromaten, die mir wirklich gefallen. Schmeckt nach Vanille-Pudding. Richtig intensiv und süß. 


7. Danske Club Black

Wieder Vanille. War ja mein erster Tabak überhaupt. Mochte ich gar nicht. Diemal kam ich besser klar.

Klebrig süß mit wenig Aroma. Nicht so lecker.

8. Mac Baren Black Ambrossia

Ich weiß gar nicht, wie ich auf den Tabak kam. Aber der Pouch war nach dem kauf schnell leer. Im Sommer, ein sehr guter, leichter Aromat. Das Aroma ist nur schwer zu definieren. Lakritze? Vanille? Früchte? 

Auf jeden Fall sehr lecker. Süße ohne klebrig zu werden. Das ist am Ende viel Black Cavendish. Mag man zu stehen, wie man will, dieser hat mir gefallen.

9. Cellini Classico
Jan Baptist Tijssens II - An officer smoking a pipe by a grotto

Kam als Probe von Planta. Soll ein Orangen-Aromat sein. Fand ich schrecklich.

Sehr chemisch, viel biss. Soll kein Planta-Bashing werden hier, aber das Klischee trifft meiner Meinung nach auf den Tabak sehr zu. Nicht mein Ding.

Zum Abschluß will ich mich bei allen meinen Lesern für das tolle Jahr bedanken. Es hat Spaß gemacht. Und schon am 4.1. kommt die nächste Review. Diesmal für den Glenfarclas 21. Euch allen einen Guten Rutsch.


Kommentare

Beliebte Posts