Anfängerpost 2: Warum ihr MacBaren Mixture Scottich Blend probieren solltet.


Der Februar ist frisch und ich habe einen neuen Blog für euch. Heute rauchen wir den Klassiker überhaupt. MacBaren Mixture Scottish Blend.


Mixture im Pouch

Wer anfängt Pfeife zu rauchen, der denkt dabei an seinen Opa. Oder Onkel. Oder den knorrigen Nachbarn, der im Treppenhaus immer so einen markanten Duft hinterlassen hat. Dunkel. Süß. Vanillig. Und wir alle wollten als Neulinge doch genau diese nostalgische Note beim paffen haben, oder? Naja, vielleicht nicht alle. Aber sehr viele Pfeifenneulinge suchen nach Vanilletabaken. Ich auch. Hose rutner.

Und ebensoschnell wie man einen Black Luxury (oder heute einfach Danske Club Black) oder Vanilla angedreht bekommt, so schnell vergeht einem dann auch der Spaß am Rauchen einer Pfeife.  Dabei haben es uns Generationen von Pfeifenrauchern vorgemacht und mit dem MacBaren Mixture angefangen. Und das sollten wir auch. Oder ihn als erfahrene Pfeifenraucher gerne mal wieder in der Pfeife rauchen.


Die Mixture. Auch schon wieder so ein Tabak, wo ich eigentlich nichts drüber schreiben kann. Nichts, was nicht schon jemand vor mir gesagt hatte. Die Mixture kam 1958 auf den Markt und ist eine Interpretation dänischer Pfeifentabake nach den Erfahrungen Jørgen Halbergs (Gründer MacBaren) der amerikansichen Tabakindustrie. Und seit dem hat sich der Tabak zu einem der meistgerauchtesten Tabake überhaupt entwickelt.

Was macht den Tabak aus? Drin ist Virginia, Burley und Cavendish. Insgesamt 35 verschiedene Tabake. Aber wir wissen nicht genau welche. Drin ist das typische MacBaren-Stallgeruch. Leute die MacBaren kennen, die wissen worum es geht. Für alle anderen: MacBaren hat ein bestimmtes Aroma, das viele ihrer Tabake haben. In erster Linie eine Art Honigaroma, aber nicht so wirklich. Ahorn, brauner Zucker. Auf jeden Fall sehr lecker duftend.


Eines der Hauptprobleme bei Pfeifeneinsteigern ist, dass die Pfeife ständig ausgeht. Zu Beginn der Pfeifenkarriere noch ein großes Ärgernis, legt sich das in der Regel schnell. Eienrseits weil man lernt die Pfeife so zu rauchen, dass sie nicht zu oft ausgeht. Und auch weil man einfach gelassener wird. Ein anderes Problem ist, dass die Pfeife versumpft und sottert. Also, dass sich Feuchtigkeit in der Pfeife sammelt, die dann blubbert und gurgelt.


Mixure am Strand von Scheveningen.
Geht trotz steifer Brise gut.

Beide Probleme beginnen meist mit dem falschen Tabak. Tabak der zu feucht und zu aromatisiert ist. Beide Probleme tauchen bei der Mixture kaum auf. Ich muss ehrlich zugeben, dass es kaum einen Tabak gibt, der so gutmütig in der Handhabung ist. Der Tabak ist frisch aus dem Pouch in der Regel sehr gut konditioniert und kann ohne längere Trocknungsphasen geraucht werden. Er brennt gleichmäßig und bringt nur wenig Feuchtigkeit in die Pfeife. Was wahr ist: auf der Zunge hinterlässt der Tabak ein leichtes prickeln. Viele meinen, dass der Tabak "bissig" sei. Ich persönlich mag es, gerade wenn es eher sanft und süßlich ist, wie die Mixture.

Wenn man den Pouch oder die Dose öffnet, dann sieht man einige größere Tabakstücke, wie Ready Rubbed Flake. Aber auch viele kleinere Stücke meistens im Ribbon Cut. Überwiegend hellbraun, auch auch einige dunklere Stücke sind zu entdecken.


Als Anfänger, wenn man mit dem Tabak vor seiner Pfeife sitzt, dann weiß man nicht, was man tun soll. Ich mache es so: Der Tabak ist in der Regel etwas komprimiert, also in einem halbfesten Block, kein echter Cake. Mit den Fingern nehme ich mir die für die Pfeife notwendige Menge an Tabak und lockere Sie auf. Wie viel gut für eure Pfeife ist, dass müsst ihr einfach herausfinden. Erfahrungswerte. Ich nehme den Tabak und lass ihn vorsichtig in die Pfeife rieseln. Wenn die Pfeife voll ist, stopfe ich den übrigen Tabak von oben nach. Beim Anzünden bäumt sich der Tabak etwas auf. Dann bitte mit dem Stopfer glätten und nachfeuern, bis die komplette Oberfläche des Tabaks glimmt.


Auch im Café bei Espresso und Grappa eine leckere Sachen.
Wenn man darf ;-)
Was schmecke ich beim rauchen? Es ist unheimlich wichtig zu sagen, dass Pfeife rauchen kein Pudding essen ist. Eine Pfeife wird nach Tabak schmecken. Weil man Tabak darin raucht. Sicher gibt es Hocharomaten, wo man vom Tabak nichts mehr schmeckt. Für mich ist das aber nicht unbedingt was.

In der Kombination mit dem Glenfiddich 12 geht die MacBaren Mixture gut. Sie stehen sich nicht im weg. Sowohl Whisky als auch Tabak stehen stolz nebeneinander


Und bilden so einen excellenten point de départ sich in die Abenteuer der Genusswelt zu stürzen. Ebenso aber einen Punkt, an den man immer wieder zurückkehren kann. Wo man gewöhntes findet, aber auch immer wieder neue Facetten erkennt. Etwas wie ein genüssliches Heim.

Berichtet mir doch von euren ersten Schritten in der Genusswelt von Whisky und Pfeife. Ich freue mich auf eure Kommentare.


Bis dahin Gut Rauch und Slàinte Mhath!

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